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100809_0184-saq-groupe5500 Kilometer trennen diese beiden Metropolen mit engen kulturellen Verbindungen, gefestigt durch die französische Sprache. Wenn sie den Atlantik überqueren, werden die Franzosen von ihren Cousins aus Quebec immer mit offenen Armen empfangen.

Anfang August habe ich dies gemeinsam mit 17 Winzern aus Bordeaux und Burgund bei einem gemütlichen Treffen um Wein und Golf, das von der Société des Alcools et du Québec veranstaltet wurde, wieder einmal erfahren.
Der Wein ist ein ausgezeichneter Vektor für den kulturellen Austausch, auf den die S.A.Q. sich stützt, um ihre erste Geschäftsaktivität, den Handel mit Getränken und Alkohol, anzuregen und aufzuwerten.

Unter dem Namen SAQ SIGNATURE, stellt sie ihre Leidenschaft für Wein in den Dienst ihrer Mitglieder, indem sie ihnen Gelegenheiten bietet, seltene und exklusive Produkte zu erforschen, zu entdecken und zu kosten.
Ihre golfspielenden Mitglieder waren am 9. August dieses Jahres auf den Golfplatz von René Angélil und Cécile Dion, den Mirage, eingeladen, um an der 2. Ausgabe ihres Turniers SAQ Signature et Grands Vins teilzunehmen.
Wir Franzosen, zum größten Teil Neulinge in dieser Disziplin, erhielten eine kurze Einführung, bevor wir auf dem Parcours Carolina mit seinen 18 Löchern in Mannschaften aufgeteilt wurden. An sechs Degustationsstellen mit 3 Weinen im Glas konnten die Weine jedes Einzelnen verkostet werden.

Im Sommer ist ein junger und ausdrucksstarker, lebhafter und verführerischer Wein ideal, besonders für eine Aktivität im Freien.
An Loch Nr. 7 eignete sich der Jahrgang 2008 ausgezeichnet für das Spiel. Seine säuerlichen Zitrusfrucht- und Fruchtnoten vollführten auf unseren Gaumen einen fröhlichen Tanz im Rhythmus unseres Chassagne-Montrachet 1er Cru Blanc, Les Champs Gain.

Zum Abschluss des Tages wurde im Club House ein Galadiner serviert, das alle um gutes Essen versammelte, zu dem einige der 18 von jedem Winzer angebotenen großen Weine genossen werden konnten.
Diesmal bediente ich mich der Komplexität des großen Weinbaugebietes Les Caillerets und der Reichhaltigkeit des Jahrgangs 2006, um den guten Ruf des Weinguts hochzuhalten.
Bei dem Turnier konnten auch Schenkungen an die Stiftung von Dr. Julien gemacht werden, die sich zur Aufgabe gemacht hat, mit Hilfe der Sozialpediatrie die Rechte von Kindern aus benachteiligtem Umfeld zu verteidigen.

Am 26. Februar 2010, Doamine J.-N. Gagnard

allenmeadows
Allen Meadows, die unangefochtene Kritikerin von Burgunderweinen und Spezialistin für die Rebsorten Chardonnay und Pinot Noir, hat am Morgen des 26. Februars 2010 alle unsere 2008er verkostet. Ihre Noten werden in einigen Wochen auf der Website Burghound.com zur Verfügung stehen.
Fortsetzung folgt …

Oktober 2008 in Chassagne-Montrachet

Im Frühling wurde die Blüte durch Kälte und Regen behindert. Stellenweise kam es zu Verrieselung und Kleinbeerigkeit.

Die Temperaturen blieben weiterhin kühl und im August und im September unter den üblichen Werten.
Das vegetative Wachstum war langsam und wurde durch zahlreiche Gewitter unterbrochen.
Wachsamkeit war angebracht in den Weinbergen; die integrierte Mehltaubekämpfung musste zum richtigen Zeitpunkt erfolgen.

Am 14. September hielt der sehnsüchtig erwartete Nordwind endlich Einzug, fegte die Wolkendecke fort und ließ die Sonne vom blauen Himmel strahlen.
Das frische, trockene und sonnige Wetter ermöglichte es den Trauben, ihre Reife unter günstigen Bedingungen fortzuführen.

Anhand von Traubenstichproben konnten die Weinleser in die Weinberge orientiert werden, in denen die Trauben ihre physiologische Reife erlangt hatten.

Am 25. September begann die Lese schöner Trauben und endete am 6. Oktober in unserer Weißweinparzelle der Hautes Côtes de Beaune.

Nach monatelangem Stress waren die Ergebnisse der Analysen unter der Presse und bei der Gärung letztendlich erfreulich. Der Zuckergehalt war sehr zufriedenstellend und wurde durch eine schöne Säure ausgeglichen.

Der Jahrgang 2008 ist ganz gewiss vielversprechend mit aromatischer Kraft und Frische bei den Weißweinen und Konzentration und schöner Farbe bei den Rotweinen.

Die Weißweine geben also allen Grund zur Hoffnung, während die geringen Erträge bei den Roten ermutigend sind.

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